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Adventfeier

26.11.2021 18:00 Uhr
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ADFC-Landesversammlung wählt neuen Vorstand

 

  • Landesvorsitzende Bernadette Felsch im Amt bestätigt
  • Neun weitere Vorstandsmitglieder gewählt
  • Delegiertenversammlung beschließt Neufassung der Vereins-Satzung

Auf der Landesversammlung des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) Bayern am Samstag, 25.09.2021 in Geisenhausen bei Landshut haben die Delegierten die 2018 in Regensburg gewählte Landesvorsitzende Bernadette Felsch für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt. „In den letzten dreieinhalb Jahren haben wir sehr viel geschafft und erreicht! Bildlich gesprochen haben wir also Einiges gesät, von dem Manches aber noch gegossen und weiter großgezogen werden muss. Dass mir die Delegierten mit überwältigender Mehrheit das Mandat für zwei weitere Jahre Vereinsführung gegeben haben, gibt mir einen Motivationsschub, genau das zu tun und mich weiter immer und überall dafür einzusetzen, dass der Radverkehr in Bayern nicht nur auf dem Papier und in Sonntagsreden gelobt wird, sondern dass er endlich auch mit genügend Geld, Personal und einem guten rechtlichen Rahmen vorangebracht wird.“

Frischer Wind im Landesvorstand mit erfahrenen und neuen Mitgliedern
Neun Kandidatinnen und Kandidaten wurden für die Amtszeit von zwei Jahren als weitere Vorstandsmitglieder gewählt: Uschi Feyrer-Ziob aus Ingolstadt ist zuständig für interne Information und Kommunikation. Martina Kiderle aus München betreut den Schwerpunkt Tourismus. Lutz Bäucker aus dem Oberallgäu kümmert sich um Medienarbeit. Rauno Fuchs aus München ist zuständig für Verkehrs- und Kommunalpolitik sowie die Kampagnenfähigkeit des Landesverbands. Klaus Helgert aus Erlangen betreut den Schwerpunkt Tourenleiterausbildung und Simon Herzog aus München Innovationen rund ums Fahrrad. Vitus Stürber aus Ingolstadt wurde erneut zum Schatzmeister gewählt. Neu im Landesvorstand sind Maria Deingruber aus München, zuständig für Frauen und Diversität, sowie Paulus Guter aus Erlangen mit den Themenschwerpunkten Rad-Gesetz und ggf. Volksentscheid. Ehrenvorsitzender des ADFC Bayern bleibt Armin Falkenhein aus Bobingen. Christian Hader und Michael Stanglmeier traten aus privaten Gründen nicht zur Wiederwahl an. Der ADFC Bayern dankt ihnen für die engagierte Mitarbeit im Landesvorstand und freut sich, dass beide aktive ADFC-Mitglieder bleiben werden.

Landesversammlung stimmt neuer Satzung zu
Die Delegierten haben auch dem Leitantrag des ADFC-Landesvorstands ihre Zustimmung gegeben. Dieser sieht die Neufassung der Satzung des Vereins vor. Die bisherige Satzung des ADFC Bayern aus dem Jahr 2013 wird dadurch an die 2018 vom ADFC-Bundesverband geänderte Satzung angepasst. Bernadette Felsch: „Die Anpassung der Landessatzung ist ein wichtiger Schritt in der Verbandsentwicklung. Mit Unterstützung der Delegierten möchte sich der ADFC Bayern zu einem Verband entwickeln, der die Gesellschaft bestmöglich widerspiegelt. Er soll z.B. auch für Mitglieder und Aktive attraktiv sein, die jünger sind als die Gründungsmitglieder oder die einen Migrationshintergrund haben. Zudem möchten wir besonders im Führungsbereich Gleichberechtigung erreichen und haben dafür – wie schon auf Bundesebene - eine Mindestparität im Landesvorstand beschlossen.“ Eine 2019 gewählte Satzungskommission hatte zusammen mit dem Landesvorstand des ADFC Bayern im Vorfeld der Landesversammlung einen Satzungsentwurf erarbeitet und in einem Onlinebeteiligungsverfahren zur Debatte gestellt. Dadurch fiel die mündliche Debatte auf der Landesversammlung entsprechend kürzer aus.


25.000 protestieren zur IAA für eine echte Mobilitätswende

 

25.000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene haben heute in München anlässlich der IAA mit einer großen Fahrrad-Sternfahrt und Fußgängerdemo für eine echte Mobilitätswende demonstriert. Unter dem Motto #aussteigen forderte die bunte Demo eine klare Abkehr von der autodominierten Verkehrspolitik und Vorrang für den Fuß-, Rad- und Nahverkehr. Die Politik müsse sich endlich aus der erdrückenden Umarmung der Automobilindustrie befreien, um einen klimafreundlichen Verkehr für alle zu ermöglichen, so das Bündnis aus ADFC, Attac, BUND, Campact, DUH, Greenpeace, NaturFreunde Deutschlands und VCD, das zu den Protesten aufgerufen hatte.

„Es ist ein starkes Zeichen für die Mobilitätswende, dass zehntausende Menschen aus ganz Deutschland unserem Aufruf gefolgt sind – trotz der vielen Stolpersteine, die uns die Behörden bis zur letzten Minute in den Weg gelegt haben. Die Menschen wollen eine andere Verkehrspolitik, konsequenten Klimaschutz im Verkehr und gute Alternativen zum eigenen Auto. Und sie fallen nicht auf die grünen Blinkmanöver der Automobilindustrie auf der IAA herein. Vorfahrt allein fürs Auto ist vorbei, dicke Spritschlucker und Platzfresser sind nicht mehr zeitgemäß. Wir wollen eine Politik, die Rad, Fuß, Bus und Bahn klar priorisiert und Klimaschutz im Verkehr ernst nimmt“, so das Bündnis.   

Große, bunte Demo für mehr Rad, Fuß, ÖPNV

Eine #aussteigen-Radstafette aus Frankfurt war bereits am 6. September Richtung München aufgebrochen. Heute am frühen Morgen starteten große Gruppen von Radfahrenden unter anderem aus Regensburg, Augsburg und Rosenheim zur großen Fahrraddemo. Insgesamt 16 Fahrradrouten mit zehntausenden Menschen aus dem ganzen Münchner Umland führten zur Fußgängerdemo in der Münchner Innenstadt. Auf der letzten Etappe der Sternfahrt schloss sich eine Kinderdemo an, bei der zahlreiche Familien sichere Wege besonders auch für Kinder forderten. Bei der großen Abschlusskundgebung auf der Theresienwiese forderte das Demo-Bündnis die faire Verteilung des öffentlichen Raumes mit Vorrang für den Fuß- und Radverkehr, den massiven Ausbau von Bus und Bahn und klimaneutralen Verkehr bis 2035.

Behörden erschweren zivilgesellschaftlichen Protest

Die Organisation der #aussteigen-Demo wurde im Vorfeld erheblich durch die bayerischen Behörden erschwert. Mehrere Routen mussten wenige Tage vor der Demo umgeplant werden, die Führung über Autobahnabschnitte wurde gänzlich untersagt. Der Alltagsradverkehr in München war während der IAA erheblich behindert. Das Bündnis kritisierte die Ungleichbehandlung der Zivilgesellschaft gegenüber der Automobilindustrie bei der Nutzung des öffentlichen Raums scharf.           

Über das Bündnis

Zum Aktionsbündnis gehören der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC), das globalisierungskritische Netzwerk Attac, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND), Campact, Deutsche Umwelthilfe (DUH), Greenpeace, NaturFreunde Deutschlands und der ökologische Verkehrsclub VCD. Das Bündnis der Umwelt- und Verkehrsverbände fordert eine echte Mobilitätswende mit deutlich reduziertem Autoverkehr und viel mehr Fuß-, Rad- und öffentlichem Verkehr.


Radfahren in Zeiten von Corona

 

"Corona-Abstand" muss beim Sport größer sein

Während im Alltag zwei Meter Abstand ausreichen, damit sich das Sars-CoV-2-Virus nicht weiter ausbreitet, müssen die Abstände beim Sport größer sein. Denn beim Sport ziehen wir eine Tröpfchenfahne hinter uns her. Und je schneller wir unterwegs sind, desto länger ist die Fahne. Viele Fragen zur Ansteckungsgefahr durch solche verdünnte Aerosol-Wolken sind noch offen. Auf der vorsichtigen Seite ist man mit mehr Abstand unterwegs. Beim Spazierengehen könnten fünf Meter, beim Joggen etwa zehn Meter empfehlenswert sein, bei flottem Rennradtempo sogar 20 Meter. Das ist das Ergebnis einer Studie bei der Physiker im Windkanal gemessen haben, wie weit sich Partikel aus der Atemluft bewegen. Wer zu zweit Sport treibt sollte das nebeneinander tun – oder aber einen großen Abstand halten und eventuell auch eine Maske tragen. Quarks-Reporterin Alexandra Rank mit Details der Studie | DailyQuarks – 00:12:12




Umleitungen und Sperrungen der Radwege während der Erhaltungsmaßnahmen der Autobahn A9

Im Bereich der Anschlussstelle Langenbruck und dem Autobahndreieck Holledau werden von Juni 2019 bis Dezember 2021 grundlegende Erhaltungsmaßnahmen durchgeführt. Hierbei ist auch der Radverkehr in unserer Region betroffen. Informationen über gesperrte oder umgeleitete Radwege kann man hier erfahren.

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